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Twitter und SEO

Nach wie vor interessant und wichtig ist die Verbreitung von Twitter-Beiträgen (Tweets), wenn es um die Wirkung in Kommunikationsprozessen geht. Wer twittert beeinflusst die Kommunikation in seinem Sinne, insbesondere wenn er viele relevante Beobachter (Follower) hat und diese dann die Tweets weiterverbreiten (retweeten). Damit bleibt Twitter auch für SEO interessant, denn auch hier kommt es auf Reichweite und Resonanz an.

Twitter hat nicht bei allen Internetnutzern ein hohes Ansehen. Obwohl Twitter mit Gezwitscher übersetzt werden kann, wird es häufig nur als Geschwätz wahrgenommen. Manche Leute twittern tatsächlich auch nur Belanglosigkeiten und Berechenbares: „Heute wieder mal ein Ei zum Frühstück gegessen“. Allerdings unterscheidet sich ein entsprechender Tweet nicht sonderlich von Facebook-Beiträgen, wo der gleiche Vorgang ausführlicher erläutert und mit Bild oder Bewegtbild ergänzt wird.

Es kommt also auf den Inhalt an, der bei Twitter auf knappe 140 Zeichen begrenzt ist. Erfolgreiche Twitterer schaffen es tatsächlich immer wieder mit diesen wenigen Zeichen Aufmerksamkeit zu erzielen, beispielsweise wenn der ehemalige Chef der Zeitung mit den großen Buchstaben das Ableben eines ehemaligen Kanzlers twittern kann. Doch solche Exklusivmeldungen sind selten und dem normalen Internetnutzer wird kaum einmal im Leben eine entsprechende Chance geboten.

Typisch für Twitter sind aber Beiträge, bei denen kurz auf eine andere Webseite hingewiesen wird, die dann praktischerweise automatisch mit einem Kurztext und einem Bild mit in den Tweet aufgenommen werden kann. Das ist dann ein wunderbarer externer Link, der wenn er geteilt (retweeted) wird, viel Aufmerksamkeit und Besucherverkehr generieren kann. Allerdings sind die entsprechenden externen Links Nofollow, doch damit ist noch nicht gesagt, dass sie für SEO irrelevant wären. Schließlich können Suchmaschinen wie Google genauso gut wie Nutzer feststellen, ob und welche Twitter-Links tatsächlich häufig geteilt und stark kommentiert werden. Das müsste also ein klassisches Rankingmerkmal sein, wenn es auch offiziell niemand bei Google zugeben möchte.

Twitter setzt also auf kurzen Text, doch man kann die Tweets jederzeit um Bilder (auch kurze Bewegtbilder) ergänzen. Das Bild sollte dann auch in kleiner Größe einen Informations- oder Emotionswert bieten.

Es macht also Sinn für SEO, auch bei Twitter Follower zu sammeln und diese mit hilfreichen Infos zu versorgen. Wichtig ist aber hier, dass man eher auf Qualität denn auf Quantität achtet. Anders als bei Facebook brauchen Follower nicht wechselseitig zu sein. Ich als Twitter entscheide autonom, wem ich folge, bzw. meine Follower brauchen von mir kein OK, um mir zu folgen. Üblich ist zwar, dass viele Follower automatisch auch zurückfolgen, doch darauf braucht man sein Konzept nicht aufzubauen.

Relevanter für SEO ist eher, dass man das eigene Profil SEO-relevant positioniert, ohne dabei zu übertreiben. Zunächst braucht man ein Profil mit gutem Profil- und Hintergrundbild, die emotional und sachlich überzeugen können. In der eigenen Kurzbeschreibung sollte man schon relevante Keywords unterbringen, die wie hier im Bild als Hashtags mit # gekennzeichnet werden können. Im Regelfall promotet man ja seine Websites mit Keywords und diese Keywords sollten bei Twitter als Hashtags in den Tweets und Retweets genutzt werden. Damit repräsentieren diese Hashtags den Kompetenzlevel, mit dem man punkten möchte.

Twitter und Seo relevant
seo und twitter als Thema

Wie man auf Bild hier oben auch erkennen kann, sollte man auf das Impressum der eigenen Website verlinken, womit man rechtliche Risiken vermindern kann. Manche verlinken hier auf die Startseite, weil man ja von dort auch zum Impressum wechseln könnte. Relevant für SEO ist vor allem, was man postet, wie gut die dort gesetzten Links sind, wie intensiv die Kommunikation mit den Followern stattfindet und wie gut deren Resonanz und Reputation ist.

Hat man noch die freie Wahl auf den Twitter-Name, dann spricht nicht nur die Suchmaschinen-Optimierung dafür, dass dieser Name möglichst kurz ist und ggf. ein Keyword enthalten. Das sieht man häufiger in der SEO- und Marketingszene, wo man sich gerne als Guru oder Doktor bezeichnet und das dann mit einem Keyword verbindet. Hier sollte man aber auch bedenken, dass dies schnell ins Lächerliche abgleitet („Maschinenbau-Guru“, „Dr Texter“).

Möglicherweise ist es geschickter, die Keywords in den Twitter-Listen zu verwenden. Dort kann man seine Follower bzw. die, bei denen man Follower ist, in Kreise aufteilen, denen man je nach Tätigkeitsfeld einen Namen zuordnet. Solche Listen sollten dann nicht mehr öffentlich sein, wenn sie abwertende Bezeichnungen verwenden (unwichtig, „folge nur weil er folgt“, Schwätzer.) Am besten man verzichtet auf entsprechende Mätzchen und verwendet seriöse Begriffe, die tatsächlich relevant in Bezug auf die entsprechenden Profile sind.

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