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Suchbegriffe: Synonyme, generisch oder spezifisch sowie auch lokal

Immer noch sind die Suchbegriffe sehr wichtig, mit denen man für ein bestimmtes Business die Suchmaschinen-Optimierung betreiben will. Keywords sind die Begriffe, die zugleich für das Business stehen, dass gefördert werden soll und die anderseits aber auch von Suchmaschinen-Nutzern eingegeben werden, wenn nach dem entsprechenden Business gesucht wird. Wenn man sich auf die Suche nach diesen Keywords macht, dann sollte man einige grundsätzliche Unterscheidungen kennen.

Zunächst geht es darum, die wichtigsten generischen Suchbegriffe beim eigenen Business zu bestimmen. Generische Suchbegriffe sind allgemeine Gattungsbegriffe, die durch Abstraktion einer Vielzahl von einzelnen Tätigkeiten zu finden sind. Eine Werbeagentur, die zugleich auf Online-Marketing ausgerichtet ist, tut gut daran, sich genau die Schwerpunkte zu überlegen, die als weitgehendes Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Kunden gelten können. Also beispielsweise „Internet-Marketing“, „eBay-Marketing“, „Webshop-Marketing“ usw. Es genügt aber nicht, diese Keywords nur zu benennen und in entsprechenden Texten auf Webseiten unterzubringen. Da diese generischen Suchbegriffe noch sehr allgemein sind, müssen die entsprechenden Texte sehr sorgfältig formuliert sein, damit das spezifische Alleinstellungsmerkmal dort herausgearbeitet wird. Wie man am letzten Beispiel sieht, wird man auch „Mehrbegriffs-Optimierung“ den Vorzug vor einzelnen Begriffen geben müssen, denn nur so ist überhaupt eine spezifische Suchmaschinen-Optimierung möglich. Man sollte aber nicht der Versuchung erliegen, viele Begriffe und Begriffskombinationen auf eine Seite zu packen, weil dann die IDF inverse Dokument-Frequenz leidet.

Allerdings kann man durch lokale Suchbegriffe den Text erweitern. Hierbei sind Ortsangaben wie „Berlin-Kreuzberg“, „Bonn“, „Rhein-Sieg-Kreis“ gemeint. Wichtig ist aber, dass diese lokalen Suchbegriffe nicht einfach hinzugesetzt werden („Wir sind die freundliche Werbeagentur vom Rhein-Sieg-Kreis“), sondern dass der lokale Bezug systematisch erläutert wird. Also schreibt man, warum man die besonderen lokalen Bedingungen gut kennt und wie man sie in die Tätigkeiten einbezieht. Dann fällt es auch nicht auf, wenn man recht häufig den lokalen Bezug wiederholt.

Sollte mit generischen Begriffen und lokalen Bezügen noch keine hinreichende Aussagetiefe der Keywords gegeben sein, dann kann man noch genauere spezifische Suchbegriffe hinzunehmen. Das sind nähere Bestimmungen des Business, die dieses farbiger und genauer kennzeichnen. Bei einer Werbeagentur für Online-Marketing könnte dies beispielsweise „AdWords“ oder „Affiliate“ sein. Allerdings sollten diese Fachbegriffe auch von potentiellen Kunden verwendet werden, sonst ist es besser für Suchbegriffe hierfür Synonyme zu nehmen.

Insgesamt ergibt sich nach der Keyword-Bestimmung eine Vielzahl von Keywords, die man sich als mehrdimensionale Matrix vorstellen kann. Es wird dann die Aufgabe der Suchmaschinen-Optimierung sein, die wichtigsten Teilmengen von Keywords auszuwählen und hierzu passende, lesenswerte und Suchmaschinen-relevante Begriffe zu bestimmen. Hilfreich für den letzten Punkt ist das Keyword-Tool von Google, das inzwischen auch zielgenauer thematisch genutzt werden kann. Suchbegriffe haben großes Potential im Markeing.

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