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Suchmaschinen-Optimierung als Reputation Management

von Rainer Meyer

Das Online Reputation Management hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, einfach weil Berichte und Meinungen im Internet immer wichtiger werden, wenn es um die Reputation eines Unternehmen, einer Marke oder einer Person geht. Es kommt beim Online Reputation Management darauf an, dass man seinen Namen und seine Marken in ihrer Resonanz im Internet überwacht (Online Reputation Monitoring) und aktive Maßnahmen ergreift, um die Online Reputation zu verbessern, wenn einmal negative Meldungen an Bedeutung gewinnen. Dieser Aufgaben sind idealerweise proaktiv wahrzunehmen, was nichts anders heißt, als dass man schon vor einer Reputationskrise Branding zu betrieben hat und mit eigenen Namen und Begriffen „Claims“ zu besetzen sind, die auch vorne bei Suchmaschinen-Ergebnissen zu finden sind.

Mit diesem Ansatz ist direkt Suchmaschinen-Optimierung verbunden. Man analysiert im Vorfeld, welche Begriffe für die eigene Online Reputation (einschließlich Firmen- und Markenbezeichnung) wichtig sind und sorgt dafür, dass für diese Keywords ein gutes Ranking erreicht wird. Hierzu benötigt man passende Domain-Adressen und einige informative Webseiten auf diesen, die auf ansprechende Art das Publikum mit Hinweisen zur eigenen Arbeit versorgen. Privatpersonen, die nur gelegentlich im Internet aktiv sind, brauchen oft nur ein persönliches Profil, das auf einer eigenen Website (z.B. ein Blog unter ihrem Namen) oder mit einem öffentlich verfügbaren Social-Media-Profil verfügbar gemacht sind. Auch Unternehmen können Social-Media-Profile nutzen, je nach Aufwand sind auch je Produktgruppe entsprechend Angebote hilfreich.

Das Ranking dieser Webseiten wird, wie man es von der Suchmaschinen-Optimierung her kennt, vor allem von Offline-Mechanismen (externen Links) abhängen. Auch nach vielen Jahren der erfolgreichen Arbeit mit guter Online-Präsenz kann aber ein einzelnes negatives Ereignis das Image eines Unternehmens, einer Person oder von Marken des Unternehmens beeinträchtigen. Man wird dies schnell erkennen, wenn man Google Alerts zum Reputation Monitoring einsetzt. Hier sieht man direkt, wenn neue Webseiten für die wichtigsten Keywords der Online Reputation im Ranking von Google auftauchen. Sind dies kritische Beiträge, die auch stark verlinkt werden, dann ist es wichtig das Ranking genau zu analysieren. Fatal für den Unternehmenserfolg ist es, wenn kritische Beiträge unter den ersten 10 Plätzen von Suchmaschinen auftauchen. Kritische Beiträge, die unter „ferner liefen“ laufen, braucht man hingegen nicht so stark zu beachten, denn eine Auswirkung auf die Geschäftstätigkeit ist nicht zu befürchten.

Schieben sich aber unerwünschte Beiträge bei Google und Co. nach vorne, dann ist es höchste Zeit, weiteren Aufwand in die eigene Suchmaschinen-Optimierung zu stecken. Dazu sollte aber das zu Grunde liegende Problem genau bestimmt werden. Gibt es berechtigte Kritik von Kunden, dann ist auf diese einzugehen, um die Probleme zu beseitigen. Zwischenergebnisse und Erfolge bei dieser Arbeit können dokumentiert und publiziert werden, womit man auch über externe Links etwas für die Suchmaschinen-Optimierung tun kann.

Suchmaschinen-Ergebnisse ändern sich heutzutage recht häufig und bedingt durch den Aktualitätsbonus für frischen Content aus sozialen Netzwerken hat man nun auch bessere Interventionsmöglichkeiten, um das eigene Ranking zu fördern. Gibt es bisher noch keinen Twitter-Account oder Facebook-Profil, dann ist dies auch der geeignete Zeitpunkt, um über das langfristige und nachhaltige Engagement in Social Media nachzudenken. Wichtig ist auch hier die Nachhaltigkeit, denn sonst können diese Aktivitäten nicht überzeugen.

Wie man sieht, sollte man Online Reputation Management als Teil der Seo-Strategie begreifen und die laufende Überwachung des Suchmaschinen-Rankings mit Maßnahmen von Online Reputation Monitoring verbinden.

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