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Optimierung für die Sprachsuche

Immer mehr Nutzer verwenden bei Suchmaschinen wie Google die Sprachsuche. Das hat Relevanz für die Suchmaschinen-Optimierung, denn es werden von den Nutzern andere Vorgehensweisen gewählt, die die Website-Betreiber zu berücksichtigen haben. Auch über die Webrecherche hinaus bekommt die Sprachsuche und Spracheingabe einen Bedeutungszuwachs.

Gegenwärtig werden noch die meisten Suchanfragen ohne Sprachsuche gestellt. Doch diese hat einen deutlichen Wachstumstrend. Immer mehr Endgeräte werden vernetzt und das Smartphone wird zum Steuerungsinstrument. Obwohl die Technik schon älter ist, können nun erste Praxiserfolge der Sprachsteuerung deutlich spürbar werden. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch die Sprachsuche weiter an Akzeptanz gewinnt. Nutzer werden dann mehr Worte verwenden, wenn sie suchen und sie werden gezielt einfache Begriffe verwenden, weil unterstellt werden kann, dass dies zu einem besseren und schnelleren Sucherfolg führt. Es ist davon auszugehen, dass etwas die dreifache Menge an Text in derselben Zeit gesprochen werden kann, wenn man als Vergleichsmaßstab die geschriebene Sprache nimmt.

Daher sind Suchanfragen die mit der Sprachsuche am mobilen Endgerät gestellt werden deutlich länger und umfangreicher. Statt nach „Wetter Berlin“ sucht man mit Phrasen wie „Wie Wetter morgen in Berlin“. Sprachsuche tendiert zu ganzen Sätzen, die häufig mit W-Fragen beginnen und fördern somit Websites, die entsprechende Themen ausführlicher behandeln. „Wo ist die nächste Pizzeria“, „wo kann ich günstig tanken“ sind entsprechende Fragestellungen, die zum Zuge kommen. Lokal bezogene Websites werden wie generell bei der mobilen Suche üblich besser im Ranking platziert werden.

Es kommt also bei der Optimierung von Webseiten darauf an, dass die richtigen Fragen bestimmt und dass diese angemessen und nutzerfreundlich beantwortet werden. Klassische Angebote wie FAQ-Rubriken bekommen wieder Möglichkeiten, die zwischenzeitlich verloren schienen. Es ist also kein Fehler, entsprechende Webseiten neu aufzubauen oder vorhandene zu aktualisieren. Insgesamt fördert die Sprachsuche die Long-Tail-Optimierung. Das heißt auch, dass man sich bei der Bestimmung der relevanten Keywords breiter aufstellen muss. Die zentralen Keywords eines Webangebots werden um Adjektive und Verben ergänzt, die sekundär für Suchanfragen häufiger verwendet werden. Im Idealfall gibt es für jede Keyword-Kombination genau eine Webseite.

Die Fragen, die auf den Websites zu beantworten sind, sollten bereits in den Überschriften mit Keywords angesprochen werden. Auf die Keywords kann auch bei Sprachsuchen nicht verzichtet werden, denn in diesen finden sich die relevanten Themenaspekte wieder. Man muss allerdings herausfinden, welche Fragen die Nutzer beantwortet haben wollen. Hierzu ist nützliche Kommunikation unumgänglich. Wer Kommentare oder Foren auf seiner Website bietet, der wird recht häufig auf Ergänzungen hingewiesen, die bisher auf dem Angebot fehlen. Diese Wünsche kann man aufgreifen und für neue Webseiten nutzen.

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