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Mit Landingpage das Online-Marketing voranbringen

Unter einer Landingpage versteht man eine Webseite auf der eigenen Webpräsenz, die nur ein ganz bestimmtes Ziel hat, z.B. eine Adresse oder eine E-Mail-Adresse für weitere Neukunden-Akquise zugewinnen. Man spricht in diesen Zusammenhang von „Lead“ und meint damit eine ganz bestimmte (genau definierte) Transaktion, die im Idealfall der Besucher zu vollziehen hat, damit das gewünschte Ziel der Landingpage auch erreicht wird. Es sind einige Essentials zu beachten, damit die Landingpage das gewünschte Ziel optimal fördert.

Landingpages werden häufig für Kampagnen aller Art eingesetzt. Dies können Aktionswochen sein, wo man mit Gewinnspielen oder Bonus-Angeboten Neukunden gewinnen möchte. Aber es können auch Vorteils-Aktionen für Bestandskunden zum Ziel einer Kampagne werden, bei der eine Landingpage die zentrale Rolle spielt.

Aufgabe im Online- Marketing ist es daher zunächst, die Ziele der Landingpage möglichst exakt zu bestimmen und alle Elemente der entsprechenden Webseite auf dieses Ziel hin abzustellen. Konkret folgt daraus, dass weitere Informationen oder Navigationsmöglichkeiten auf dieser für Leads optimierten Landingpage in den Hintergrund treten müssen.

Die Landingpage wird meist über einem Klick auf eine Werbeanzeige erreicht. Solche Werbeanzeigen werden heutzutage gerne über Suchmaschinen geschaltet. Hier ist Google mit dem Angebot AdWords führend. AdWords Anzeigen werden bei einem bestimmten Schlüsselwort für bestimmtes Geld vorne auf Suchmaschinen-Ergebnisseiten angezeigt. Bezahlt wird nur, wenn der Suchmaschinen-Besucher auf die Anzeige klickt. Die Positionierung der Anzeige hängt aber nicht allein vom Klickpreis ab; auch die Qualität der Landingpage wirkt sich auf die Positionierung aus.

Landingpages können aber auch durch interne oder externe Links angesteuert werden. Hier ist es wichtig, dass der Text im Linkumfeld den Besucher der Landingpage schon auf die gewünschte Lead-Aktion vorbereitet. Dies wird bei internen Links einfacher umzusetzen sein, als bei externen.

Generell sollte man darauf achten, dass Landingpage, hinführendes Werbemittel oder hinführender Link miteinander synchronisiert sind. Das heißt, dass sich die motivierenden Werbebotschaften in gleicher oder ähnlicher Form auf der hinführenden Seite und auf der zum Lead-führenden Seite wiederfinden sollten. Auf der Landingpage ist aber eine Zuspitzung auf die gewünschte Transaktion zu leisten; diese erfolgt meist rechts unten auf der Webseite und ist mit einer „Call to Aktion“ Aufforderung verknüpft.

Überschriften, Texte und weitergehende Informationen sind auf dieses Ziel abzustimmen. Ablenkende Informationen, insbesondere andere Werbeanzeigen sind zu unterlassen. Möglicherweise sollte sogar auf eine Navigation auf der Landingpage verzichtet werden, was aber unter Umständen die Besucher auch verärgert, wenn sie aus Versehen hier gelandet sind. Deshalb ist es ein fairer Kompromiss, wenn man auf einer Landingpage die Navigation auf ein Minimum zurückführt.

Wichtig ist auch, dass die Landingpage unterstützende grafische Elemente enthält. Dies kann ein Produktbild sein, dies kann aber auch ein allgemeines Bild sein, das Sympathie weckt. Gerne genommen werden auch kurze Videos, die aber dann professionell zu produzieren sind, damit die Landingpage ihren professionellen Charakter behält und sie nicht von Besuchern als amateurhaft empfunden wird.

Suchmaschinen-Optimierung für Landingpages ist auch ein wichtiger Aspekt, der dazu genutzt werden kann, um die Kosten für die Marketing-Aktion zu drücken. Denn wenn die Landingpage in den natürlichen Suchergebnissen gut rankt, dann kommen auch hierüber viele Besucher, ohne dass die Klicks direkte Kosten verursacht haben. Hier ist insbesondere der Text auf der Landingpage ausreichend lang zu wählen und die Keywords, die für die Lead-Aktion wichtig sind, sollten in angemessener Häufigkeit vorkommen. Vorsichtig sollte man mit dem Ratschlag umgehen, solche Texte auf der Landingpage zu verstecken, denn Google und Co. könnten dies als Spam-Versuch bewerten.

Schließlich sollte man für die Landingpage ein Monitoring-Konzept entwickeln. Insbesondere ist es wichtig, die Besucherzahl über einen bestimmten Zeitraum zu erfassen und die Quote der Leads im Zusammenhang mit der Art der Landingpage zur reflektieren. Nach mehreren Kampagnen, bei denen man systematisch die Landingpage tragenden Elemente variiert hat, kann man besser erkennen, mit welchen Mitteln man optimal für Leads auf Landingpages sorgen kann.

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