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SEO Seminar: Keyword-Kannibalismus auf Webpräsenzen vermeiden

Keyword-Kannibalismus bzw. Keyword-Cannibalization ist das Anlegen von vielen Webseiten einer Webpräsenz, die alle auf ein Keyword oder eine Keyword-Kombination optimiert wurden. Das ist natürlich nicht gut im Sinne der Suchmaschinen-Optimierung, denn so machen sich die eigenen Webseiten Konkurrenz bei wichtigen Keywords. Was ist zu tun? Ein SEO Seminar wird hierzu relevante Aspekte diskutieren.

Der Keyword-Kannibalismus ist normalerweises nicht beabsichtigt, sondern Ergebnis einer mehr oder weniger unüberlegten Content-Strategie, die sich über viele Jahre naturwüchsig entwickelt hat. Immer mal wieder wurden neue Webseiten ergänzt, die für Kunden und Besucher interessante Zusatzinformationen enthalten, doch dummerweise dominieren immer bestimmte Begriffe die neuen Webseiten, sodass die Suchmaschinen-Auswertungsprogramme nicht klar erkennen können, dass es hier eine je unterschiedliche Ausrichtung der Informationsarchitektur gibt. Hat ein Unternehmen beispielsweise Schuhe im Angebot, dann es naheliegend, dass im Laufe der Zeit viele Webseiten entstehen, die den Begriff Schuh oder Schuhe häufig beinhalten, möglicherweise auch im Title-Tag und in weiteren wichtigen Bestandteilen der Webseiten.

Um gegen den Keyword-Kannibalismus vorzugehen, muss man zunächst analysieren, für welche Inhalte die jeweiligen Webseiten jeweils stehen und welche Stoßrichtung die einzelnen Webseiten haben sollen. Dann sind hierfür geeignete neue Keywords zu finden, die anschließend durch geschickte Platzierung (also durch Modifikation oder Umschreiben der bestehenden Webseiten) zu verankern sind. Das Unternehmen mit den Schuhen kann beispielsweise erkennen, dass man Schuhe differenziert darstellen kann. Es gibt Sportschuhe, Wanderschuhe, Kinderschuhe, Frauenschuhe usw. Sind die jeweiligen Begriffe geeignet für die Suchmaschinen-Optimierung, dann kann man ohne Probleme die Webseiten besser auf das Marktumfeld des Unternehmens ausrichten. Man kann natürlich aber auch hingehen und bestehenden Webseiten, die eher wenig Text haben, zusammenfassen und so neue Texte schreiben, die besser und umfassender auf Nutzerwünsche eingehen können. Für solche neue Webseiten sind dann neue Keywords zu bestimmen, die aber auch zum Rechercheziel von potentiellen Kunden gehören sollten.

 

Wichtig ist auch, dass man die Informationsarchitektur seiner Webpräsenz im Auge behält. Es muss also Überblicksseiten mit allgemeinen Begriffen geben, die auf Unterseiten verlinken, die je spezifische Inhalte promoten. Von den Überblicksseiten sind dann Verlinkungen zu setzen, die die Keywords der Unterseiten im Linktext verwenden. Auch das Querverlinken der Unterseiten mit den je spezifischen Keywords im Linktext kann diese Informationsstruktur unterstützen. Suchmaschinen lernen es, besser die richtigen Inhalte zu den Keywords zu finden; Besucher erkennen in der Informationsarchitektur recht genau, was das Unternehmen leistet und für welche Angebote es interessant ist.

Eine weitere Maßnahme gegen Keyword-Kannibalismus kann es auch sein, bestimmte Webseiten aus dem Index von Google und Co. zu nehmen, wenn diese Seiten weniger zur Conversion von Kunden geeignet sind. Man kann hierfür Weiterleitungen an Suchmaschinen melden, indem man beispielsweise hierfür die robots.txt nutzt. Der Keyword-Kannibalismus ist also kein Phänomen, das man passiv erdulden muss. Es gibt viele Möglichkeiten, dem Keyword-Kannibalismus vorzubeugen oder im Nachhinein seine Auswirkungen zu beschränken.

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