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Das Pareto-Prinzip bei der Suchmaschinen-Optimierung

Auch kleine Unternehmen können große Ergebnisse mit grundlegenden SEO-Techniken erreichen, wenn sie sich auf die erfolgsversprechenden Taktiken fokussieren. Das Pareto-Prinzip setzt darauf, mit 20 Prozent des Aufwandes 80 Prozent des Ertrages zu bekommen. Man verzichtet also auf 20 Prozent seines Potentials, weil man 80 Prozent der Kosten vermeiden möchte. Wie kann das Pareto-Prinzip für Teilbereiche der Suchmaschinen-Optimierung konkretisiert werden?

Ob man gerade erst mit seiner Reise zur Suchmaschinen-Optimierung beginnt oder schon seit Jahren dabei ist, es besteht eine gute Chance, dass ein Teil der eigenen Webseiten verbessert werden kann. Suchmaschinen-Optimierung ist keine Raketen-Wissenschaft, auch kleine und lokale Unternehmen können hier mit einfachen und elementaren Maßnahmen nachhaltigen Erfolg erzielen. Dennoch ist es denkbar, dass man sich in trivialen Details verliert, bevor die wesentlichen, grundlegenden Schritte umgesetzt werden. Das bedeutet für die meisten Unternehmen, dass einfache Möglichkeiten der Verbesserung übersehen werden. Obwohl das Pareto-Prinzip einfach klingt, scheint es schwer zu sein, es umzusetzen, beispielsweise weil die suggestiv wirkenden Ansprüche im Tagesgeschäft viele schnell von den notwendigen und wichtigen Schritten abbringen.

Technische Suchmaschinen-Optimierung

Viele Websites kommen schon länger in die Jahre und werden seit Jahrzehnten vom selben technischen Konzept getragen, beispielsweise weil man mit dem Provider Anfang der Nullerjahre ins Geschäft gekommen ist und es damals schwer möglich war sprechende URLs festzulegen. Ist man später eingestiegen, dann hat man sich möglicherweise für ein Content-Management-System ausgesprochen, was heutzutage kaum noch händelbar ist, weil die Funktionsvielfalt überfordert. Die Auswahl eines suchmaschinenfreundlichen Content Management Systems wie WordPress sichert eine technisch fundierte Basis für alle SEO-Bemühungen. Mit dem richtigen CMS kann man dann sicherstellen, dass die Website in einer optimierten Umgebung gehostet wird. WordPress überfordert nicht die Redakteure und sichert zugleich schlanken Code und sprechende URLs, genau so, wie man es für gute Suchmaschinen-Optimierung braucht.

Keyword-Recherche und Festlegung

Das Verstehen der Sprache des potentiellen Kunden ist die Grundlage für eine gute Suchmaschinen-Optimierung. Dies ist nicht nur wichtig, um das Ranking bei den organischen Suchergebnissen zu verbessern, sondern auch, um Suchmaschinen-Nutzer davon zu überzeugen, auf die zu fördernden Webseiten zu klicken. Im Folgenden wird ein einfacher Weg skizziert, um eine gute Keyword-Liste zu bekommen. Naheliegenderweise arbeitet man mit einem Tabellenkalkulationsprogramm.

  • Zunächst schreibt man auf, welche Produkte oder Angebote über die Website verkauft oder promotet werden sollen. Sofern dies für unterschiedliche Standorte unterschiedlich ist, kann man dies mit getrennten Spalten berücksichtigen.
  • Nun nutzt man Keyword-Tools, um die zentralen Keywords klug auszuweiten. Man sucht also gezielt nach Begriffen, die passend zum Hauptbegriff sind, aber zugleich eine Ausweitung und Konkretisierung bieten können. Wer beispielsweise Pedelecs verkauft, dem wird schnell klar, dass die Kunden diesen Fachbegriff nicht kennen und der wird dieses Keyword zwar verwenden, aber den Schwerpunkt auf das fachlich falsche (aber umgangssprachliche übliche) Keyword E-Bike fokussieren. Wer preiswerte E-Bike anbieten möchte, muss sich auch mit der Frage auseinandersetzen, ob Begriff wie günstig oder gar billig nicht auch gern von potentiellen Kunden verwenden werden.
  • Eine der besten Keyword-Tools ist die normale Google-Suche, denn hier bekommt man nicht nur unten auf der Suchergebnisseite jede Menge von Ergänzungs-Informationen. Auch die oben verlinkten Webseiten geben Hinweise auf ergänzende Keywords, ohne dass man in den Exzess verfällt, auf umstrittene Vorgehensweisen wie WDF*IDF zurückzugreifen.
  • Das Ziel ist es, logische Gruppen von Keywords zu finden, die sich auf ein Angebot oder eine Dienstleistung beziehen.

OnPage-Optimierung

Nun kann man ausgehend von der Keyword-Liste überprüfen, ob es schon Webseiten im eigenem Angebot gibt, die Ausgangspunkt für eine Keyword-Optimierung darstellen. Im Idealfall gibt es für jedes Keyword bzw. jede Keyword-Kombination genau eine Webseite, die passend ist oder passend gemacht werden kann. Hierzu wird man recht häufig den Text ändern oder erweitern, aber eher selten den Text komplett neuschreiben müssen.

Auf folgende Unterpunkte sollte man etwas genauer achtgeben:

  • Seitentitel (Title): Hier sollte genau die Keyword-Kombination auftauchen, und zwar möglichst weit vorne.
  • Metaangabe-Beschreibung (description): Hier steht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts, wobei die Keyword-Kombination ein- bis zweimal verwendet wird.
  • Strukturierung des Inhalts mit Überschriften: WordPress sorgt als CMS dafür, dass die Hauptüberschrift den Status H1 bekommt. Ist der Seitentext länger, dann gibt es Unter-Überschriften vom Typ H2 oder gar H3. In den Unterüberschriften sind die Keywords eher zurückhaltend zu verwenden.
  • Bilder: Sollten verwendet werden. Wenn es zutreffend ist, dann kann man die Titel der Bilder und die Bildbeschreibungen mit Keywords versorgen.
  • Interne und externe Links: Sollten vorkommen und möglichst nicht ins Leere führen. Für WordPress gibt es Plugins, die dies regelmäßig überprüfen.

OffPage-Optimierung

Dieses sehr aufwendige Ziel der Suchmaschinen-Optimierung sprengt naturgemäß das Pareto-Prinzip. In einem weiteren Blog-Beitrag wird darauf zurückzukommen sein.

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