Gepostet von Rainer Meyer am 17. Mai 2010 in Suchmaschinenoptimierung | 2 Kommentare
Die Google Webmaster Tools sind unentbehrliche Hilfsmittel, wenn man als Website-Betreiber genauere Infos über die Nutzung seiner Website durch Google Nutzer wissen will. Nun hat Google die Webmaster Tools überarbeitet und die Informationen teilweise differenzierter, teilweise gekürzter umgesetzt.
Relevant ist dies vor allem für die häufigsten Suchanfragen, die nur noch für den aktuellen und den letzen Monat angezeigt werden. Wer zu Dokumentationszwecken hier die Keywords benötigt, der sollte diese Liste jeden Monat sichern. Diese geht am besten über die den Export in eine CSV-Datei, die dann sehr schön in Excel geladen und ausgewertet werden kann.
Aber auch die Oberfläche der Google Webmaster Tools bietet interessante Auswertungsmöglichkeiten. Allerdings sind die absoluten Zahlen hier noch mit Vorsicht zu genießen, denn bei der Website, die ich untersucht habe, liefert mir Google Analytics deutlich andere Werte.
Man bekommt direkt eine andere Sicht auf die Google Webmaster Tools, wenn man auf eine Überschrift wie % Clickthrough klickt:
Hier findet man sofort die Artikel oder Webseiten, die aus welchen Gründen auch immer Interesse bei den Suchmaschinen-Nutzern findet. Interessant für die Suchmaschinen-Optimierung ist Verhältnis von Impressionen zu Clickthrough: Unter welchen Keyword werde ich überhaupt angezeigt und wie viele User bzw. viel Prozent der User klicken dann durch und landen auf meiner Website?
Noch spannender wird es, wenn man beim + ganz vorne klickt.
Wie auf Seo-Book hierzu erläutert wird, findet man unten alle Seiten, die ebenfalls für Keywords bei Google ranken. Man kann daher deren Ranking weiter fördern, wenn man diese Seiten untereinander verlinkt und den Linktext mit dem spezifischen Text bzw. Keyword für die entsprechende Seite versieht.
Auf jeden Fall sollte man die Entwicklung der Google Webmaster Tools beobachten und mal darauf achten, ob denn die genannten Zahlen im Laufe der Zeit besser werden.
|
|
Twittern |
|
Allerdings sollte man noch erwähnen, dass man den Gebrauch nicht überstrapazieren sollte. Wir treffen immer wieder auf Kunden und Seitenbetreiber, welche sich deren eigenes Seitennetzwerk (welches selbstverständlich untereinander verlinkt ist) kaputtschießen und vor Google entlarven, weil sie alle Seiten mit GA überwachen. Google realisiert dann selbstredend, dass das bestehende Netzwerk von ein und dem gleichen Betreiber aufgezogen wird. Die Linkpower wird dadurch geschwächt. Eine Alternative, die immer mehr Funktionen bietet ist zum Beispiel die Oen Source PIWIK.
..aber dennoch ein sehr nützliches Tool!