Gepostet von Rainer Meyer am 31. Okt 2010 in Suchmaschinenoptimierung | Keine Kommentare
von Rainer Meyer
Es gibt einige Dinge, die man als Web-Entwickler und Website-Vermarkter im Auge behalten muss, wenn man ein Unternehmen oder eine Marke über die eigenen Websites promoten will. Es macht Sinn, sich die wichtigsten Punkte in einer Checkliste für gute Websites zusammenzustellen. Dabei ist die Suchmaschinen-Optimierung das entscheidende Kriterium, wenn man mal über unterschiedliche Alternativen zu entscheiden hat. “Was bringt mir wahrscheinlich ein besseres Ranking für meine spezifischen Keywords ein?” ist die Kriterien-Frage, mit der man den besten Weg findet, um seine Website zu den guten Websites zu bringen.
Dies betrifft den Gesamtaufbau der Website. Wie schon in einen früheren Beitrag deutlich wurde, sollte man hier im Zweifelfall eine Silo-Struktur wählen. Denn dies kann dann das Ranking fördern, wenn man sich vorher Gedanken über die Wichtigkeit der Keywords gemacht hat. Idealerweise gibt es wenige sehr wichtige Keyword, die dann jeweils Unterabteilungen der Website – ähnlich wie Unterverzeichnisse bei einem Datenträger – strukturieren. Ist einem klar, das diese Keywords langfristig gültig bleiben, dann kann man diese auch in den URLs der Webseiten dauerhaft verankern. Die Keywords werden dann mit Bindestrichen vom weiteren Seitentitel bzw. der URL abgetrennt.
Der Seitentitle (Attribut title) ist entscheidend für die Einordnung der Inhalte der Webseite durch Suchmaschinen. Idealerweise taucht hier ganz am Anfang das entscheidende Keyword auf. Weitere typische Keywords können folgen oder am Ende vomTitle auftauchen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Worte am Ende und am Anfang des Titels relevanter für die Suchmaschinen-Optimierung sind. Wenn man Webseiten mit entsprechenden Editoren erstellt, dann wird häufig “Untitled Document” oder ein Standardtext als Vorlage genommen. Dieser ist abzuändern und es ist auch darauf zu achten, das jede einzelne Webseite bzw. URL der Webpräsenz einen unterschiedlichen Titel bekommt.
Idealerweise hat man vor der Website-Erstellung sich Keywords und Themen überlegt und diese vor der Texterstellung den einzelnen Webseiten zugeordnet. Dann ist es nicht schwer, die Seiten so zu erstellen, dass die Keywords im Titel, in der URL, in Überschriften und im Textinhalt vorkommen. Hat man die Notwendigkeit dieses Punktes erst später erkannt, dann muss man nach einer erneuten Keyword-Recherche die bestehenden Webseiten entsprechend umschreiben.
Kommen im Laufe der Zeit neue Keyword-Kombination hinzu, dann bietet sich ein Blog an, um zu diesen neuen Keywords neue Inhalte zu liefern.
Zum Prüfen der Validität des Aufbaus kann man Tools im Internet kostenlos verwenden. Zwar werden nicht valide Webseiten auch indiziert, aber wenn sie nicht valide sind, dann kann man nicht mit Sicherheit sagen, ob der Suchmaschinen-Robot bei der Erfassung der Webseiten auch ein vollständiges Abbild der Website erstellen kann. Außerdem muss ein Browser bei nicht validen Webseiten in den sogenannten Quirks-Modus schalten, was Geschwindigkeitseinbußen nach sich ziehen kann. Da Geschwindigkeit inzwischen ein Ranking-Kriterium ist, bringt also der valide Code Vorteile für den Nutzer und bei der Suchmaschinen-Optimierung.
Generell sind die Meta-Beschreibungen einer Webseite von untergeordneter Bedeutung bei der Suchmaschinen-Optimierung. Insbesondere die Keyword-Metaangaben werden ignoriert, weil die Suchmaschinen die Erfahrung gemacht haben, dass hier allzu oft manipuliert wurde.
Dies gilt aber nicht für die Meta-Description einer Webseite, die etwa 180 Zeichen ausmacht, und die als Text formuliert den Inhalt der kompletten Webseite zusammenfasst.
Beispiel:
<meta content=”Hier wird erklärt, welche Checkliste man verwenden soll, um die Suchmaschinen-Optimierung zu fördern.” >
Das hier am Anfang und am Ende Keywords auftauchen, ist beabsichtigt. Content-Management-Systeme wie WordPress kann man auch so einrichten, dass automatisch der Anfang des Textes als Meta-Description verwendet wird. Dann muss man aber darauf achten, dass man immer am Anfang einer Seite oder eines Beitrags eine kurze Zusammenfassung als eigenen Absatz formuliert.
Diese Sitemaps sind dann besonders wichtig, wenn man viele Webseiten auf der Webpräsenz hat und sicherstellen will, dass nur die relevanten Adressen an Google und Co. geliefert werden. Bei Content-Management-Systemen wird automatisch eine sitemap.xml generiert. Kleiner Websites können die Sitemap zur Suchmaschinen-Optimierung in den Webauftritt integrieren. Dies geht bei größeren Webpräsenzen nicht, weil Google es für ungut hält, wenn mehr als 100 Links auf einer Webseite stehen.
Mit dieser Checkliste zur Suchmaschinen-Optimierung im Hinterkopf hat man schon sehr wichtige Kriterien bestimmt, um die eigene Website nach vorne zu bringen.
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