Südöstlich des Inselstaats Samoa befinden sich einige Vulkaninseln und ein paar winzige Atolle, welche Amerikanisch-Samoa bilden. Das Gebiet im südlichen Pazifik ist ein Außengebiet der USA und besteht aus Tutuilia und dem vorgelagerten Eiland Aunu'u, den Manuainseln, dem Rose-Atoll und dem Swains Island-Atoll. Europäische Entdecker kamen im 18. Jahrhundert in das Gebiet, erste Besiedlungen sollen jedoch bereits um 100 vor Christus statt gefunden haben.
Tutuila ist mit 135 Quadradkilometern die größte Insel Amerikanisch-Samoas, auf Tutuila befindet sich auch die Hauptgemeinde der Inseln - Pago Pago.
Nu'utele Island, Ofu, Olosega und Ta'u bilden die Manuainseln, die mit ihrem fruchtbaren Bergland und den herrlichen Sandstrände wahre Paradiese sind. Auf Ta'u liegt mit knapp 970 Metern der höchste Berg Amerikanisch-Samoas - der Mount Lata.
Das Rose-Atoll besitzt eine seltsame, fast perfekt quadratische Form. Lediglich zwei winzige Eilande ragen aus dem Wasser, diese bieten jedoch Zugvögeln einen wichtigen Rastplatz und der Grünen Meeresschildkröte ideale Brutbedingungen.
Swains Island umschließt mit seiner Landfläche eine Lagune, die komplett von Land umgeben ist, das winzige Atoll wird von knapp 40 Menschen bewohnt. Der Seefahrer H. Hudson erblickte die Insel nach einer Beschreibung eines Walfängers und benannte sie kurzer Hand nach ihm. Hudson blieb es jedoch auf Grund der unsteten Wetterlage verwehrt, jemals einen Fuß auf die Insel zu setzen.
Eine wenig erfreuliche Berühmtheit verfolgt die Fußball-Nationalmannschaft der Inseln, sie steht auf dem letzten Rang der Fifa-Weltrangliste. Gegen Australien steckte die Mannschaft 2001 eine Rekordniederlage von 31:0 ein. Doch, das stört hier keinen Samoaner wirklich. Am Ende der Welt – mitten in der Südsee – ticken die Uhren eben vollkommen anders, als auf der restlichen Welt.